Außerbetriebliche Berufsausbildung (BaE)

Die außerbetriebliche Berufsausbildung ist ein Ausbildungsangebot der Bundesagentur für Arbeit, das dich deinem Wunsch nach einer Berufsausbildung näherbringen kann. Hier kannst du einen Ausbildungsplatz erhalten, wenn es trotz all deiner Bemühungen einfach nicht klappen will. Kläre in einem Gespräch mit deiner Berufsberaterin oder deinem Berufsberater beziehungsweise der Integrationsfachkraft im Jobcenter, ob dieser Weg eine Möglichkeit für dich sein könnte.

Was ist das Besondere an einer außerbetrieblichen Ausbildung?

Die Berufsausbildung findet bei einem Bildungsträger statt. Der Bildungsträger ist das Unternehmen, das von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter beauftragt wird, um dir eine Berufsausbildung anzubieten und mit dir durchzuführen. Bei deinem Bildungsträger steht dir ein erfahrenes Team aus Ausbilderinnen und Ausbildern, Lehrkräften und Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen zur Seite. Ihr entwickelt gemeinsam deinen ganz persönlichen Förderplan und einen auf dich zugeschnittenen Ausbildungsverlauf.

Du bekommst unter anderem:

  • Nachhilfe in den Fächern, in denen du Schwierigkeiten hast, oder auch beim Erlernen der deutschen Sprache
  • Unterstützung bei der Vorbereitung auf Klassenarbeiten, Zwischen- und Abschlussprüfungen
  • Hilfe bei der Bewältigung deiner Alltagssorgen
  • Unterstützung bei Gesprächen zwischen Ausbilderinnen und Ausbildern, Lehrkräften und deinen Eltern

Ziel

  • Abschluss einer Ausbildung.

Voraussetzung

  • Noch kein Abschluss einer beruflichen Erstausbildung.
  • Die Schulpflicht ist erfüllt.

Dauer

  • Zwischen 24 und 42 Monaten, je nach Ausbildungsberuf. 

Ort

  • Von der Agentur für Arbeit beauftragter Bildungsträger.
  • Berufsschule.
  • Kooperationsbetrieb.

Abschluss

  • Berufsabschluss, z.B. Gesellenbrief.

Anschluss

  • Übergang in Arbeit.

Weitere Informationen

Außerbetriebliche Berufsausbildung