Mittlerer Bildungsabschluss

Der mittlere Bildungsabschluss (auch mittlere Reife genannt) ermöglicht es Dir, eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf zu beginnen, der diesen Schulabschluss voraussetzt. Mit dem entsprechenden Notenschnitt kann damit auch ein allgemeinbildendes oder berufliches Gymnasium oder ein Berufskolleg besucht werden.

Folgende Möglichkeiten hast Du

Erwerb der Fachhochschulreife

Du möchtest vielleicht studieren? Die Fachhochschulreife berechtigt Dich zum Studium an den Fachhochschulen.

Abendgymnasium

Abschluss und Ziel

  • Fachhochschulreife

Dauer

  • 2-3 Jahre in Teilzeit

Veranstaltungsort

  • Abendgymnasium

Berufskolleg

Abschluss und Ziel

  • Vermittlung der Fachhochschulreife und / oder einer Berufsausbildung

Voraussetzung

  • unterschiedlich je nach Variante des Berufskollegs

Veranstaltungsort

Berufsschule mit Zusatzqualifikation "Fachhochschulreife"

Abschluss und Ziel
  • Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf und Erwerb der Fachhochschulreife; beides wird parallel angeboten
Voraussetzung
  • Mittlerer Bildungsabschluss und Ausbildungsverhältnis
Veranstaltungsort

Dreijährige Berufsfachschule (BFS 3-jährig) mit Zusatzprüfung

Abschluss und Ziel

  • Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf und Fachhochschulreife

Voraussetzung

  • unterschiedlich je nach Art der Berufsfachschule

Veranstaltungsort

Zweijährige Fachschule (FS 2-jährig)

Abschluss und Ziel

  • Vertiefung und Erweiterung der im Beruf erworbenen Qualifikationen und Erwerb der Fachhochschulreife

Voraussetzung

  • Eine für die angestrebte Fachrichtung einschlägige Berufsausbildung und eine anschließende einschlägige Berufstätigkeit

Dauer

  • 2 Jahre

Veranstaltungsort

Erwerb der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife

Du bist ehrgeizig und lernst gerne? Dann solltest Du die allgemeine Hochschulreife (Abitur) erwerben. Sie berechtigt zum Studium aller Studiengänge an den Hochschulen, Dualen Hochschulen und Universitäten der Bundesrepublik Deutschland. Mit der fachgebundene Hochschulreife kannst Du auch bestimmte Studiengänge an Hochschulen (Universitäten und Fachhochschulen) und in bestimmten Ausbildungsbereichen der Dualen Hochschule studieren.

Sekundarstufe II an den (beruflichen) Gymnasien

Abschluss und Ziel

  • Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife

Voraussetzung

  • Mittlerer Bildungsabschluss oder Versetzungszeugnis Klasse 11 (G9) bzw. Klasse 10 (G8)

Dauer

  • 3 Jahre in Vollzeit

Veranstaltungsort

  • Berufliche Gymnasien
Weitere Informationen unter: Berufliche Schulen

Spezielle Ausbildungsgänge

Abschluss und Ziel

Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder in einem anerkannten Studiengang und Fachhochschulreife

Voraussetzung

unterschiedlich je nach Ausbildungsform

Weitere Information

Fachgebundenen Hochschulreife

Vorbereitung auf einen Beruf

Du möchtest nicht weiter zur Schule gehen, fühlst Dich aber auch noch nicht fit für den Beruf? Dann kannst Du Dich in verschiedenen Maßnahmen auf den Beruf vorbereiten.

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme

Eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme ist ein Angebot der Agentur für Arbeit, das dir weiterhilft, wenn du noch nicht weißt, welcher Beruf zu dir passt. Du lernst verschiedene Berufsfelder und unterschiedliche Betriebe kennen und findest so heraus, welcher Beruf der richtige für dich sein könnte. Auf dieselbe Weise kann dir die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme auch helfen, wenn du deine Ausbildung abgebrochen hast und nach neuen Möglichkeiten suchst. Damit du später im Betrieb richtig durchstarten kannst, macht dich die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme auch mit Unterricht fit für deine Ausbildung.

Voraussetzung

Die allgemeine Schulpflichtig ist erfüllt und eine der folgenden Situationen trifft zu:

  • Wunsch nach dualer Ausbildung
  • Berufliche Orientierung noch nicht gesichert
  • Neuorientierung nach Verlust des Ausbildungsplatzes

Ziel

  • Den Passenden Beruf finden.
  • Stärken und Talente entdecken.
  • Erwerb Hauptschulabschluss oder gleichwertig.

Dauer

  • In der Regel bis zu 12 Monate, in Vollzeit. In dieser Zeit werden Fahrtkosten übernommen und ggfs. Berufsausbildungsbeihilfe gezahlt. 

Ort

  • Bei einen von der Agentur für Arbeit beauftragten Bildungsträger.

Abschluss

  • Hauptschulabschluss oder einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand, sofern du noch keinen Hauptschulabschluss vorher erworben hast. 

Anschluss

  • Übergang in Ausbildung.

Weitere Informationen

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme

Bundesfreiwilligendienst (BFD), Freiwilliger Wehrdienst (FWD)

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist ein Angebot für Menschen jeden Alters, die sich außerhalb von Schule und Beruf für das Gemeinwohl engagieren möchten. Du kannst in Bereichen wie Soziales, Umwelt, Kultur, Sport, Integration oder im Katastrophenschutz mitmachen. Dabei sammelst du wertvolle Erfahrungen fürs Leben und die Organisationen, die dich aufnehmen, profitieren von deiner Unterstützung.

Voraussetzung

  • Die Schulpflicht ist erfüllt.

  • Für Jugendliche ab 16 Jahren; es gibt kein Höchstalter.

Ziel

  • Gesellschaft aktiv mitgestalten
  • Gemeinschaft erleben
  • Fachliches und Praktisches lernen
  • Erweiterung sozialer und persönlicher Kompetenzen

Dauer

  • 1 Jahr, mindestens 6 Monate

Ort

  • Einsatzstellen sind z.B. Wohlfahrtsverbände, Krankenhäuser, Schulen, Vereine, Kultureinrichtungen oder Organisationen im Katastrophenschutz.

Anschluss

  • Ausbildung, Arbeit, Studium.

Weitere Informationen

Bundesfreiwilligendienst


Mit dem Freiwilligen Wehrdienst (FWD) hast du die Möglichkeit, einen vorab definierten Zeitraum sinnvoll für dich zu überbrücken, wenn du z.B. nach der Schule nicht direkt ins Berufsleben oder an die Universität möchtest. In einem Zeitraum von 7 bis 23 Monaten kannst du mit dem Freiwilligen Wehrdienst (FWD) den Soldatenberuf mit all seinen Facetten kennenlernen und währenddessen oder danach entscheiden, ob du bei der Bundeswehr bleiben möchtest! Lerne deine favorisierte Teilstreitkraft kennen und wähle selbst, ob du deinen FWD bei dem Cyber- und Informationsraum, dem Heer, der Luftwaffe, der Marine, dem Sanitätsdienst oder der Streitkräftebasis absolvierst. Der Dienst wird in der Laufbahn der Mannschaften absolviert. Je nach Schulabschluss kannst du nach dem FWD in eine höhere Laufbahn wechseln.

Voraussetzung

  • Die Schulpflicht ist erfüllt.

Ziel

  • Kennenlernen des Soldatenberufs.

Dauer

  • 7 bis 23 Monate.

Ort

  • Cyber- und Informationsraum, Heer, Luftwaffe, Marine, Sanitätsdienst oder Streitkräftebasis.

Anschluss

  • Verbleib bei der Bundeswehr, Ausbildung, Arbeit, Studium.

Weitere Informationen

Freiwilliger Wehrdienst

Einjährige Berufsfachschule (1BFS)

In der einjährigen Berufsfachschule erwirbst du eine berufliche Grundbildung und wirst auf die Ausübung beruflicher Tätigkeiten vorbereitet. Sie bietet dir eine einheitliche, umfassende und moderne berufliche Grundbildung, die den Anforderungen des ersten Ausbildungsjahres in den einzelnen Berufsfeldern beziehungsweise Ausbildungsberufen entspricht. Hier kannst du zwischen gewerbliche Grundbildung z.B. in den Berufsfeldern Metall, Holz, Farbe, Körperpflege, Elektrotechnik, etc. oder hauswirtschaftlicher Grundbildung wählen. Zudem wird die allgemeine Bildung gefördert.

Voraussetzung

  • Nachweis eines Vorvertrages zum Berufsausbildungsvertrag oder eine schriftliche Ausbildungsplatzzusage
  • und das Abschluss- oder Abgangszeugnis der Hauptschule oder den Nachweis eines dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsstands

Ziel

  • Berufliche Grundbildung in einem Berufsfeld
  • Übergang in Ausbildung

Dauer

  • 1 Jahr in Vollzeit

Ort

Abschluss

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Fachpraktische Prüfung wird auch ein dem Hauptschulabschluss gleichwertiger Bildungsstand erworben, sofern noch keinen Hauptschulabschluss vorher erworben war. Der Abschluss erfüllt die allgemeine Schulpflicht und kann als 1. Ausbildungsjahr zählen.

Anschluss

Fortsetzung der Ausbildung im 2. Ausbildungsjahr des jeweiligen Ausbildungsberufes.

Einstiegsqualifizierung (EQ)

Wenn du nach deinem Schulabschluss bis zum 30.09. eines Jahres noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hast, hast du mit dem EQ die Möglichkeit, ein sozialversicherungspflichtiges Langzeit-Praktikum in einem Berufsfeld deiner Wahl zu absolvieren. Hierbei lernst du ein Unternehmen und das Berufsleben kennen. Die Tätigkeiten und Inhalte der Einstiegsqualifizierung sind stets Bestandteile staatlich anerkannter Ausbildungsberufe. Dadurch ist bei gegenseitigem Interesse der Übergang in eine Ausbildung oder Beschäftigung jederzeit möglich. Im Idealfall erfolgt dann die Übernahme in Ausbildung beim EQ-Betrieb. Die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter unterstützen dich mit einer Praktikumsvergütung (bis zu 276€) sowie Beiträgen zur Sozialversicherung.   

Ziel

  • Langzeitpraktikum im Betrieb als Brücke zur Ausbildung.

Voraussetzung

  • Jugendliche, die bis zum 30.09. eines Jahres keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.

Dauer

  • Mindestens 4 bis maximal 12 Monate.

Ort

  • Im jeweiligen EQ-Betrieb.

Abschluss

  • Die erfolgreiche Teilnahme an einer Einstiegsqualifizierung wird durch das betriebliche Zeugnis und ein auf dessen Grundlage beantragtes und ausgestelltes IHK-Zertifikat bestätigt. Mit dem IHK-Zertifikat kann die Einstiegsqualifizierung auf eine nachfolgende betriebliche Berufsausbildung angerechnet werden.

Anschluss

  • Übergang in Ausbildung

Weitere Informationen

Freiwilliges Soziales / Ökologisches / Kulturelles Jahr (FSJ/FÖJ/FKJ)

Du willst nach der Schulzeit erstmal den Kopf frei kriegen, dich ausprobieren, was Sinnvolles tun und neue Leute kennenlernen oder einfach nur die Zeit vom Schulabschluss bis zum Berufseinstieg oder Studienbeginn sinnvoll zu überbrücken? Dafür musst du keine Weltreise machen, sondern kannst direkt vor deiner Haustür durchstarten: mit einem FSJ, einen FÖJ oder einem FKJ. 

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein Freiwilligendienst für junge Menschen zwischen 15-26 Jahren. Du engagierst dich 6 bis 18 Monate praktisch in einer sozialen Einrichtung. Damit hilfst du vielen Menschen und leistest einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Du bildest dich weiter und kannst herausfinden, was du beruflich machen möchtest.

Das Freiwillige Ökologisches Jahr (FÖJ) bietet dir die Möglichkeit, dich für die Umwelt zu engagieren, dein Wissen über ökologische Zusammenhänge zu erweitern, Einblicke ins praktische Berufsleben zu gewinnen, etwas über Berufe im ökologischen Bereich zu erfahren oder einfach ein Jahr in der freien Natur zu arbeiten. Wer sich für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr entscheidet, hat viele Möglichkeiten. Von der Betreuung der Kleinsten im Waldkindergarten über Tätigkeiten in der Landschaftspflege bis hin zur Mitarbeit in Unternehmen im Bereich der regenerativen Energien.

Beim Freiwilligen Kulturellen Jahr (FKJ) arbeitest du mit Menschen in Einrichtungen im Bereich Kultur und Bildung. Das sind zum Beispiel Theater, Museum oder Bücherei. Dort kannst du in der Bildungsarbeit, bei der Öffentlichkeitsarbeit oder bei der künstlerischen Gestaltung mitarbeiten und vieles mehr. Du lernst dabei die Arbeit in der kulturellen Einrichtung kennen, führst eigene Projekte durch und kannst dich über deine Wünsche zur eigenen Zukunft klarer werden.

Ziel

  • Praktische Mitarbeit bei einer Trägerinstitution
  • Leistung eines wichtigen Beitrags zur Gesellschaft
  • Persönliche Entwicklung und Weiterbildung
  • Kennenlernen unterschiedlicher Berufsfelder

Voraussetzung

  • Vollzeitschulpflicht ist erfüllt
  • Jugendliche im Alter zwischen 15 und 26 Jahren
  • Lust zu gesellschaftlichem Engagement

Dauer

  • 6-18 Monate

Ort

  • Freiwilligendienst-Träger im Bereich Soziales, Natur/Umwelt und Kultur.

Weitere Informationen

Ausbildung

Du möchtest endlich ins Berufsleben einsteigen, Dein eigenes Geld verdienen und eine qualifizierte Ausbildung machen?

Außerbetriebliche Berufsausbildung (BaE)

Die außerbetriebliche Berufsausbildung ist ein Ausbildungsangebot der Bundesagentur für Arbeit, das dich deinem Wunsch nach einer Berufsausbildung näherbringen kann. Hier kannst du einen Ausbildungsplatz erhalten, wenn es trotz all deiner Bemühungen einfach nicht klappen will. Kläre in einem Gespräch mit deiner Berufsberaterin oder deinem Berufsberater beziehungsweise der Integrationsfachkraft im Jobcenter, ob dieser Weg eine Möglichkeit für dich sein könnte.

Was ist das Besondere an einer außerbetrieblichen Ausbildung?

Die Berufsausbildung findet bei einem Bildungsträger statt. Der Bildungsträger ist das Unternehmen, das von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter beauftragt wird, um dir eine Berufsausbildung anzubieten und mit dir durchzuführen. Bei deinem Bildungsträger steht dir ein erfahrenes Team aus Ausbilderinnen und Ausbildern, Lehrkräften und Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen zur Seite. Ihr entwickelt gemeinsam deinen ganz persönlichen Förderplan und einen auf dich zugeschnittenen Ausbildungsverlauf.

Du bekommst unter anderem:

  • Nachhilfe in den Fächern, in denen du Schwierigkeiten hast, oder auch beim Erlernen der deutschen Sprache
  • Unterstützung bei der Vorbereitung auf Klassenarbeiten, Zwischen- und Abschlussprüfungen
  • Hilfe bei der Bewältigung deiner Alltagssorgen
  • Unterstützung bei Gesprächen zwischen Ausbilderinnen und Ausbildern, Lehrkräften und deinen Eltern

Ziel

  • Abschluss einer Ausbildung.

Voraussetzung

  • Noch kein Abschluss einer beruflichen Erstausbildung.
  • Die Schulpflicht ist erfüllt.

Dauer

  • Zwischen 24 und 42 Monaten, je nach Ausbildungsberuf. 

Ort

  • Von der Agentur für Arbeit beauftragter Bildungsträger.
  • Berufsschule.
  • Kooperationsbetrieb.

Abschluss

  • Berufsabschluss, z.B. Gesellenbrief.

Anschluss

  • Übergang in Arbeit.

Weitere Informationen

Außerbetriebliche Berufsausbildung

Duale Berufsausbildung

Die duale Berufsausbildung ist ein Ausbildungssystem, bei dem die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule (dual) stattfindet. Sie ist das Kernstück der beruflichen Bildung in Deutschland, worum uns die ganze Welt beneidet. Du kannst dabei zwischen über 330 Ausbildungsmöglichkeiten wählen und das in den verschiedensten Berufsfeldern wie Handwerk, Gewerbe, Technik, Soziales, Gesundheit, Wirtschaft, Handel und vieles mehr.

Vorteile der dualen Berufsausbildung:

  • Praxisnahe Ausbildung:
    Die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis bereitet optimal auf die Anforderungen des Berufslebens vor. 
  • Hohe Übernahmechancen:
    Auszubildende haben nach erfolgreichem Abschluss gute Chancen, vom Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden. 
  • Gute Karriereperspektiven:
    Die duale Ausbildung bietet vielfältige Möglichkeiten zur Weiterbildung und Höherqualifizierung. 
  • Attraktive Ausbildungsvergütung:
    Du erhältst während der Ausbildung eine Ausbildungsvergütung. 

Abschluss und Ziel

  • Ausbildungsabschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf

Voraussetzung

  • Unterschiedlich je nach Betrieb und Ausbildung.
  • Betrieb muss als Ausbildungsbetrieb anerkannt sein.

Dauer

  • 2 bis 3,5 Jahre, je nach Ausbildungsberuf.

Anschluss

  • Übergang in Arbeit.

Weitere Informationen

Schulische Berufsausbildung

Die schulische Ausbildung findet im Gegensatz zur dualen Ausbildungausschließlich an der Berufsfachschule - also an 1 Lernort - statt, denn einige Berufe im sozialen, pflegerischen, kaufmännischen oder technischen Bereich werden ausschließlich an Schulen erlernt. Je nach Berufsfachschule hast du auch die Möglichkeit, parallel zur Ausbildung deinen Realschulabschluss oder sogar die Fachhochschulreife nachzuholen. Beispiele für schulische Ausbildungen sind u.a.:

  • Medizinisch-technische/r Assistent/in
  • Gesundheits- und Krankenpfleger/in
  • Sozialsassistent/in
  • Dolmetscher/in
  • Medienassistent/in
  • Physiotherapeuth/in

Du kannst aus ca. 130 verschiedenen schulischen Ausbildungsberufen wählen.

Voraussetzung

  • In der Regel Realschulabschluss, manchmal reicht der Hauptschulabschluss.
  • Es wird keine Ausbildungsvergütung bezahlt; für einige schulische Ausbildungen wird Schulgeld erhoben.
  • Oft kommen noch berufsspezifische Voraussetzungen dazu: Für eine Ausbildung im Gesundheitswesen ist ein Gesundheitszeugnis vorzulegen, bei gestalterischen Ausbildungen wird oft eine Mappe mit eigenen kreativen Arbeiten verlangt und in einem technischen Beruf sind selbstverständlich gute Noten in Mathematik und Technik gewünscht.
  • Oft gibt es ein Mindestalter zwischen 16 und 18 Jahren.
  • Aufnahme erfolgt oft nach einem Eignungstest oder Vorlage eines Gesundheitszeugnisses.

Dauer

  • 1 bis 3,5 Jahre in Vollzeit

Kosten

  • Für einige Schulische Ausbildungen wird Schulgeld erhoben.
  • An einer staatlichen Berufsfachschule fallen in der Regel keine Schulgebühren an, es wird aber auch i. d. R. keine Vergütung gezahlt. 

Ort

  • Staatliche oder private Berufsfachschule, Berufskolleg oder Fachakademie.

Weitere Informationen

Schulische Berufsausbildung